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Die Kirche wurde in den Jahren 1901 bis 1902 nach den Plänen des Architekten Behagel erbaut.
Starke Umwelteinflüsse hatten am Neckartäler Sandstein und am Putz erhebliche Schadstellen
hinterlassen, dass die Kirche 1993 komplett außen saniert werden musste. Bereits zu früheren
Zeiten (1948 und 1970) wurden Ausbesserungsarbeiten am Putz und Fassadenneuanstriche
durchgeführt. Der Originalputz war besonders stark geschädigt und nicht zu erhalten. Ein zu geringer Kalkanteil
beeinträchtigte den Zusammenhalt des Putzes. Seine Zerstörung war jedoch auch auf mehrmaligen
Mineralfarbenanstrich zurückzuführen. In die entstandenen Risse konnte Wasser eindringen und
schwemmte den Rest an Kalkbindematerial aus dem Putz, was ihn vollends zerstörte. An dem bei der
Sanierung von 1948 aufgebrachten Teilputzflächen waren keine wesentliche Schäden vorhanden,
so dass es galt, diese Putzflächen zu erhalten und mit den neuzeitlichen Materialien so zu verbinden,
dass sie miteinander harmonisieren und haften. Hierzu wurde ein mineralischer Putz von
Heidelberger Putzsysteme verwendet. Neben der Fassade wurde auch der teilweise stark zerstörte Buntsandstein (Neckartäler) restauriert.
Die Rosette und weitere Werkstücke wurden vollständig erneuert. Als Material wurde ein härterer Sandstein
(Maintäler)
verwendet. Die bleiverglasten Kirchenfenster wurden ebenfalls restauriert, mit einer Doppelisolierverglasung und die Rosette mit Sonnenschutz-Isolierglas versehen. Das Kirchendach wurde auf Schäden überprüft, beschädigte Ziegeln ausgetauscht und Kehlbleche,
Rinnen und Fallrohre in Kupfer vollständig erneuert. Im Außenbereich wurden die Zugänge und Treppen aus Sandstein ebenfalls komplett erneuert.
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